Wir setzen Cookies auf dieser Website ein. Diese Cookies speichern Informationen auf Ihrem Computer oder Ihrem mobilen Gerät, die Ihr Online-Erlebnis verbessern sollen. Cookies sind kleine Textdateien, die Ihnen ermöglichen schnell und gezielt zu navigieren. Cookies speichern Ihre Präferenzen und geben uns einen Einblick in die Nutzung unserer Website. Google Analytics-Cookies speichern auch Marketinginformationen. Mit dem Klick auf das Cookie akzeptieren Sie dieses. Durch speichern der Einstellungen stimmen Sie der Verwendung von Cookies in Übereinstimmung mit Ihren Präferenzen (sofern angegeben) durch uns zu.

Mehr Infos

MenueOben
blockHeaderEditIcon
Evangelische Kirchengemeinde  EKHN         IMPRESSUM   ♦   KONTAKT   ♦   DATENSCHUTZ   ♦   SITEMAP   ♦   LOGIN
TopBild
blockHeaderEditIcon
Menue1
blockHeaderEditIcon

Aktuelles
 

Konfirmanden 2019/2020

Vorstellungsgottesdienst: 03. Mai 2020 - 10.00 Uhr

Konfirmation in Dalsheim: 10. Mai 2020 - 10.00 Uhr

Konfirmation in Wachenheim: 17. Mai 2020 - 10.00 Uhr

Konfirmanden 2020/2021

Anmeldung: 19. Mai 2020 – 17.15 Uhr

1. Konfi-Stunde: 23. Juni 2020 – 17.15

Abends Konfirmanden Elternabend

Einführung der neuen Konfis: 28. Juni 2020 – in Wachenheim

 

ORGEL-JUBILÄUM Konzert in der Unteren evangelischen Kirche in Dalsheim mit Christian Schmitt und Jonathan de Weerd.

Hundert Jahre und kein bisschen leise – so könnte man die Orgel der Unteren evangelischen Kirche im Ortsteil Dalsheim beschreiben. Anlässlich ihres runden Geburtstages hatte die „Königin der Instrumente“ mit Christian Schmitt einen Gast, der ihr die wundervollsten Töne zu entlocken vermochte. Gemeinsam mit dem Trompeter Jonathan de Weerd gestaltete der Kantor der Wormser Lutherkirche ein Konzert, das zu Recht das Adjektiv „festlich“ trug.


Beseelte Spielweise

Auch wenn der Prospekt der Orgel auf das Werk des Orgelbauers Jakob Leukel im 
Jahr 1764 zurückgeht, so ist das Instrument „erst“ 100 Jahre alt, da sie von der Firma Förster & Nicolaus 1913 ein neues „Innenleben“ spendiert bekam, die den Umfang der Manuale deutlich erweiterte. Diesen Umfang wusste Christian Schmitt trefflich zu nutzen. Er mischte die wenigen Register des Instruments so geschickt, dass der Variationscharakter von Wolfgang Amadeus Mozarts Andante in F-Dur (KV 616) gut zur Geltung kam.

Etwas wuchtiger kam die von Robert Schumann komponierte Fuge Nr. 6 über das 
B-A-C-H-Thema daher. Eigentlich handelte es sich sogar um eine Doppelfuge, da hier zwei Themen verarbeitet werden, die zum Schluss im Rahmen von großen Steigerungen zusammenwachsen. Typisch Schumannscher Duktus mit romantischen Schwelgereien orchestralen Charakters trafen hier auf eine strenge, in barocker Manier durchkomponierte Fuge, was für ein reizvolles Spannungsverhältnis sorgte. Schmitt zeigte dabei einmal mehr, dass es wohl in der ganzen Region keine einzige Orgel gibt, an der er sich nicht sofort heimisch fühlt, und beeindruckte durch eine technisch vorbildliche und gleichzeitig beseelte Spielweise.

Silbrig-helle Trompete


Sein musikalischer Partner an diesem Tag, Jonathan de Weerd, hinterließ ebenfalls
einen guten Eindruck, auch wenn er zwischendurch gelegentlich mit Stimmungsproblemen bei seiner Trompete zu kämpfen hatte. Erhebend erklang seine silbrig-helle Trompete beim ersten Stück des Konzerts, dem bekannten „Trumpet Tune“ von Henry Purcell, elegant und anmutig bei Georg Philipp Telemanns Sonata D-Dur.

Auch das Concerto D-Dur aus der Feder von Johann Wilhelm Hertel, einem im 18. Jahrhundert als  Hofkapellmeister in Mecklenburg-Schwerin wirkenden Komponisten, zeigte den Musiker im Einklang mit Christian Schmitt. Besonders das furiose Finalemit schnellen Läufen war eine beeindruckende Hörerfahrung, die zu Recht in einen begeisterten Applaus des Publikums mündete.

 

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ich habe die große Freude, mich Ihnen mit diesem neuen Gemeindebrief als Ihr Vertretungspfarrer einmal vorzustellen und Sie ein wenig teilhaben zu lassen an meinen Herzensanliegen für jede pfarramtliche Arbeit.

Mein Name ist Michael Klesy, ich bin 61 Jahre alt, habe zwei verheiratete Kinder, 3 Enkel und lebe in Zellertal-Harxheim. Dienstlich bin ich durch Herrn Dekan Storch Ihren Kirchengemeinden als Vertretungspfarrer zugeteilt worden. Ich nehme diese Herausforderung sehr gerne an und freue mich, solange Sie mich benötigen, mit Ihnen gemeinsam Ihre 3 Gemeinden begleiten zu dürfen!

Meine Motivation zum Pfarrberuf ist ganz wesentlich geprägt durch das persönliche Bekenntnis des Apostels Paulus am Anfang seines Römerbriefes, das mir bei meiner Konfirmation mit auf den Weg gegeben wurde: Röm. 1,16: „Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben.“

Ich halte dieses Wort unverändert für hochaktuell und ganz wesentlich für jeden Christen und jede Kirchengemeinde!

Heute wie damals im römischen Weltreich verstehen zunehmend mehr Menschen Glaubensfragen als etwas sehr Persönliches und Privates, die im öffentlichen Leben angeblich nichts verloren haben. Paulus war und blieb ganz energisch anderer Ansicht. In seinem kurzen Bekenntnis macht er uns klar: Es hängt sehr viel da-von ab, ob ein Mensch einen Glauben hat und noch mehr davon, welchen Glauben er hat. Denn es geht hier um nichts weniger, als um die ewige Seligkeit. Und diese lebenswichtige Frage duldet kein Verschweigen und auch keine Zurückhaltung. Hier muss Klartext gesprochen werden. Hier müssen alle wesentlichen Fakten auf den Tisch. Und zwar so, dass möglichst viele Menschen von der guten Botschaft von Jesus Christus angesprochen und in ihrem Herzen berührt werden.

Es gab solche Leute also auch damals schon, die für den Gott der Christen nur Hohn und Spott übrig hatten: Wie kann jemand an einen gekreuzigten Gott glauben, bzw. einem solchen vermeintlich gescheiterten Religionsstifter auch noch nachfolgen?

Hier ist nicht Zurückhaltung und Leisetreterei, sondern eine klare Botschaft gefragt, die nicht deutlich und einladend genug ausfallen darf. Denn von der Antwort hängt die Seligkeit der Menschen ab, die diese Botschaft hören oder eben leider bisher noch nicht hören konnten. Paulus verwendet hier einen ganz marzialischen Begriff: „Dynamis“. Ein Ausdruck, der aus unserem heutigen Wort „Dynamit“ bekannt ist und eine außerordentliche Kraftwirkung bezeichnet. Paulus sagt damit: Die gute Nachricht vom gekreuzigten und auferstandenen Christus, der mit seinem freiwilligen und unschuldigen Sterben, sowie mit seiner siegreichen Auferstehung von den Toten für alle Menschen den Weg zum himmlischen Vater und zu seinem ewigen Leben frei gemacht hat, ist wie Dynamit, hat eine gewaltige Sprengkraft. Sie sprengt die schlimmsten Beschwernisse der menschlichen Existenz: Verhärtete und verschlossene Herzen und jede dem Tod und Untergang geweihte Lebenshaltung. Und deshalb ist hier weder Scham noch Zurückhaltung angebracht, sondern vielmehr eine klare und eindeutige Verkündigung, die darauf zielt, dass Menschen, die diese Botschaft nie für sich in Anspruch genommen haben, endlich „Herzhaft“ zugreifen. Denn auch ein Weg, der frei gemacht und damit uneingeschränkt gangbar wurde, führt nur zum Ziel, wenn er auch gegangen wird. Und dieses „Gehen“ beschreibt Paulus mit dem Wort „glauben“. Im Griechischen heißt es „pisteuein“ und meint: „ganz fest vertrauen“, sich an Christus festhalten und niemals loslassen.

Das verstehe ich als meine besondere Aufgabe als Ihr Pfarrer: Ich möchte mit Ihnen gemeinsam diesen Weg gehen, Sie mit allen mir von Gott geschenkten kreativen Mitteln einladen, Ihnen immer wieder den Mund wässrig machen, Sie mitreißen, Ihnen Mut machen, diesen Jesus immer besser kennenzulernen und ihn nie-mals los zu lassen bis zum großen Ziel in Gottes Ewigkeit.

In diesem Sinne freue ich mich sehr über ganz viele herzliche Begegnungen und gute Gespräche mit Ihnen. Ich bin sehr gespannt auf Ihre Anliegen und Bedürfnisse und freue mich auf die Gottesdienste, Veranstaltungen und Ereignisse, die wir in den nächsten Monaten und vielleicht auch Jahren in Dalsheim, Gundheim, Ber-mersheim und Wachenheim miteinander erleben und gemeinsam gestalten dürfen. Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit in den Sommer hinein! Dann also bis bald! Gott segne Sie!

Ihr Pfarrer Michael Klesy

 

 

 
BilderKirchen
blockHeaderEditIcon
EVTelefon
blockHeaderEditIcon
Anschrift

Evangelische Kirchengemeinde
Büro in Dalsheim: Auf dem Römer 1

Tel:  (06243) 3 88
E-Mail: ev.kirchedalsheim@web.de

 

EVGeschichte
blockHeaderEditIcon
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail
*